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20 Dez 2011

165 Tage Natur pur!

Posted by admin-lgs. No Comments

Ein Bericht von Nicole Schmitt und Leonie Hollmann für die beiden P-Seminare “Touristic marketing of the Landesgartenschau 2012 in Bamberg”

Das klingt langweilig? Ist es aber nicht! Am 26. April 2012 eröffnet die bayerische Landesgartenschau in Bamberg auf dem ERBA-Gelände und bietet hierbei ein buntes Programm aus den verschiedensten Bereichen an. Ob es sich um Wasserspaß im ökologischen Fischpass, Spiele mit dem Sams oder informative Führungen handelt – für jedermann wird etwas dabei sein! Ein buntes Konzept zieht sich mit wechselnden Mottos und mehr als 2.000 Veranstaltungen aller Art durch die 165 Tage, welche dieses Jahr unter dem Thema TREFPUNKT NATUR stehen.

Dass die Landesgartenschau 2012 mit viel Spaß verbunden ist und NATUR interessant ist, erfahren wir, 30 Schüler und Schülerinnen des Clavius-Gymnasiums Bamberg, seitdem wir seit Anfang September 2011 mit viel Enthusiasmus, Ehrgeiz und Energie verschiedene englische Führungen und Rallyes auf unterschiedlichen Sprachniveaus für Schulklassen planen. Im Zusammenhang mit unserem P-Seminar “Touristic marketing of the Landesgartenschau 2012 in Bamberg”, betreut von Frau D. Stanke, stellten wir zunächst ein Konzept auf die Beine, welches wir anschließend den Verantwortlichen der Landesgartenschau in Bamberg vorstellten. Für unsere Ideen bekamen wir viel positives Feedback und das OK von Seiten des Planungsteams der Landesgartenschau. Und so begannen wir hochmotiviert mit der Erarbeitung der verschiedenen Führungen und Rallyes, die ab April 2012 von Schulklassen gebucht werden können, und deren Vermarktung.

Bei der Umsetzung unseres Konzepts werden wir nicht nur von unserem Schulleiter, Herrn W. Funk, sondern auch vom Elternbeirat und vom CG- Freundeskreis tatkräftig unterstützt.

Nachdem wir am eigenen Leib erfahren konnten, wie interessant NATUR ist und wie viel Spaß die Landesgartenschau bereithält, fiebern wir nun der Eröffnung entgegen – und freuen uns schon darauf, noch mehr Schüler und Schülerinnen für dieses großartige Event zu begeistern.

NATUR ist wichtig. NATUR ist interessant. NATUR macht Spaß. NATUR ist auch für DICH!

Lass DICH einladen zur Landesgartenschau 2012 in Bamberg und somit zu den englischsprachigen Führungen und Rallyes des P-Seminars „Touristic marketing of the Landesgartenschau 2012 in Bamberg“ des Clavius-Gymnasiums. Staune über die Natur und über das, was Schüler und Schülerinnen in einer solch kurzen Zeit auf die Beine stellen können!

29 Aug 2011

Kleine Gefallen werden sofort belohnt

Posted by admin-lgs. 1 Comment

Ein Bericht von unserer Mitarbeiterin Marion Hartmann

Eigentlich ist ja meine Kollegin Franzi Hartlieb für unsere Rubrik „Aktuelles“ zuständig, aber natürlich sind wir anderen LGSler aufgerufen, sie über mögliche Themen für diese Rubrik zu informieren. Als ich daher gehört habe, dass die Fischerzunft auf unserem Gelände ihre Schelche (= Boote) für die italienische Nacht bei der Sandkerwa schmücken wird, habe ich ihr dies weitergegeben. Ihre Nachfrage bei den Fischern ergab allerdings, dass das Schmücken samstags am frühen Abend geschehen sollte – genau dann, wenn sie nicht in Bamberg ist…
Da ich nicht weit weg wohne und noch nichts vorhatte, hab ich angeboten, kurz vorbeizuschauen, ein paar Bilder zu schießen und ihr diese zusammen mit ein paar Zeilen Text zu zumailen.

Als ich gegen 18 Uhr aufs Gelände kam, waren schon ein paar Mitglieder der Familie Kropf (der Bamberger Fischer-Dynastie) da und es lag auch ein Schelch am Ufer, an dem ein junger Mann eifrig Bretter befestigte. Annegret Kropf, mit der ich ins Gespräch kam, erklärte mir, dies sei ihr frisch gebackener Schwiegersohn Peppy Stubenrauch; ihre Tochter Kati und er hätten vor zwei Wochen geheiratet. Seit er Kati kenne, wäre er ein großer Fan der Sandkerwa und zudem ein „Feuerwerker“. Da es dieses Jahr zum 60. Mal ein Fischerstechen zur Sandkerwa gäbe, würde Peppy aus diesem Anlass ein Feuerwerk von einem Schelch auf der Regnitz aus abschießen – und zugleich wäre das ein Hochzeitsgeschenk an seine Braut und an sich selbst, denn die Vorbereitung, die Durchführung und die Kosten habe er selbst übernommen!

Während der nächsten Stunde konnte ich beobachten, wie auf dem Schelch ein wahres Arsenal an verschiedensten Raketen aufgebaut wurde! Inzwischen waren auch die beiden Schelche, die für die italienische Nacht geschmückt werden sollten, eingetroffen und wurden mit wildem Wein, Lampions und Fischergeräten, wie Netzen und Reusen, liebevoll dekoriert, denn sie sollten ja später am Abend zusammen mit vielen weiteren Booten vor Klein Venedig auffahren.
Ich half ein bisschen beim Dekorieren mit und knipste immer wieder ein paar Bilder, bis plötzlich Peppy Stubenrauch meinte, dass er noch einen Fotografen für sein Feuerwerk suchen würde – woraufhin sich alle Augen auf mich richteten! Nun sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich zwar ein paar Funktionen der Kamera kenne, aber mehr auch nicht… und dass unsere LGS-Kamera für Nachtaufnahmen nicht wirklich geeignet ist (die Erfahrung hatte ich schon gemacht). Ich wies auf diese kleinen Schwierigkeiten hin, wurde aber trotzdem zum „Haus- und Hof-“ (bzw. in dem Fall wohl „Schelch-“) Fotographen gekürt – und plötzlich dämmerte mir, dass ich an diesem Abend auf einem Schelch in der Regnitz vor Klein Venedig fahrend den allerbesten Platz haben würde, um die italienische Nacht mit Musik und Fackeltauchern sowie das Jubiläumsfeuerwerk zu genießen!

Genauso kam es dann auch: Da nichts meinem Objektiv in die Quere kommen sollte, durfte ich in der ersten Reihe sitzen, weshalb ich freien Blick auf die Bühne am anderen Ufer hatte, auf der klassische italienische Musik geboten wurde. Zu den Tönen von „O mio babbino caro“, „Funiculì, Funiculà“ und „Va, pensiero“ zogen in der Dunkelheit die bunt beleuchteten und dekorierten Boote an mir vorbei; ich konnte sogar erkennen, wie die Taucher versuchten, passend zur Musik Pirouetten zu drehen (Hut ab!). Mein persönlicher Höhepunkt war aber natürlich das Feuerwerk von Peppy Stubenrauch, der mit seinem Schelch langsam von der Markusbrücke kommend an uns vorbei flussaufwärts zog und dabei über zwanzig Minuten lang ein wunderschönes Spektakel am Nachthimmel zauberte! Ich knipste was das Zeug hielt bzw. soweit die Kamera und meine Fähigkeiten mitspielten…

Mein kleiner kollegialer Gefallen hat sich für mich wirklich „bezahlt“ gemacht… und natürlich bekommt das Brautpaar alle Bilder als Erinnerung an dieses unvergessliche Erlebnis!

 

18 Aug 2011

6 GRÜNde nächstes Jahr in die Schule zu gehen

Posted by admin. 10 Comments

Ein Bericht von unserem Mitarbeiter Peter Ackermann

Während die bayerischen Schüler und Lehrer die Sommerferien genießen, läuft hier in der Abteilung “Kinder- und Jugendprogramm” die Telefonleitung heiß und der Briefkasten über. Alle wollen dabei sein und das größte Freiluftklassenzimmer Bambergs (wenn nicht sogar der ganzen Welt) mit Leben füllen – die “Schule im Grünen”. Ein paar der vielen GRÜNde, weshalb sich hierfür alle so viel Mühe geben, habe ich hier aufgelistet:

1) Das Schulgelände
In unserem 18 Fußballfelder großen Park wird es an allen Ecken und Enden, unter Bäumen, am Fischpass und einfach überall etwas zu lernen und erfahren geben.

2) Das Schulhaus
Mitten in unserem Gelände steht ein kleines Fachwerkhäuschen. Der Unterricht findet zwar unter blauem Himmel statt, aber in diesem Häuschen lagern Unmengen an Bastel- und Spielsachen für unsere jungen Künstler und Handwerker.

3) Die Lehrer
Die Lehrer in der “Schule im Grünen” werden nicht immer nur mit dem Rücken zur Klasse stehen und die Tafel vollschreiben oder aus staubigen Büchern vorlesen und Texte diktieren. Nein, unsere Lehrer werden zusammen mit den Schülern Naturgeheimnisse lüften, Häuser vermessen und auf Schatzsuche gehen.

4) Der Lehrplan
Was, wie und wo gelernt wird – da machen wir keine Vorgaben. Wir bauen einen Stundenplan, der die gewohnten Schulfächer auf den Kopf stellt, sie miteinander verknüpft und somit viel Platz zum kreativ sein lässt.

5) Die Pausen
Wenn man nach dem vielen Lernen und Erleben etwas Abwechslung braucht, kann man diese auf unseren fünf Spielplätzen finden. Egal ob Klettern in der Sandschlucht, Entspannen in Hängematten oder Planschen am Wasserspielplatz – auf unseren Spielplätzen ist für alle etwas dabei.

6) Die Schultasche
In der “Schule im Grünen” braucht man keine Schultasche. Wer mit festen Schuhen, Forscherklamotten und guter Laune kommt, ist bestens für den Unterricht gerüstet.

Ich bin mir sicher, dass nun alle verstanden haben, dass es sich 2012 lohnt in die “Schule im Grünen” auf der Landesgartenschau zu gehen. Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig!!!

20 Jun 2011

Der ganz normale Messetag…

Posted by admin. 1 Comment

Ein Bericht von unserer Mitarbeiterin Franziska Hartlieb

Bei der Oberfrankenausstellung in Bayreuth waren wir mit unserem Messestand vertreten, um die Besucher über die bevorstehende Bamberger Landesgartenschau zu informieren. Da 2016 die Landesgartenschau in Bayreuth stattfindet, haben wir hier mit vielen Interessierten gerechnet – und so sollte es auch sein.

An meinem ersten Messetag bin ich schon etwas früher in der Halle gewesen, um noch die Flyer und Werbemittel wie Aufkleber und Samentütchen aufzufüllen. Außerdem wollte ich auch noch an den Nachbarständen „Hallo“ sagen. Als ich nach der Begrüßungs-Tour wieder zurück am LGS-Stand war, um, wie schon gesagt, unsere Materialien aufzufüllen, hat mich ein altbekannter Hit von Nana Mouskouri völlig aus meinen Gedanken gerissen:

„Guten Morgen, Guten Morgen, Guten Morgen, Sonnenschein!
Diese Nacht blieb dir verborgen doch du darfst nicht traurig sein.
Guten Morgen, Sonnenschein – Nein du darfst nicht traurig sein.
Guten Morgen, Sonnenschein – Weck mich auf und komm herein!…“

Dieser Schlager dröhnte vollkommen ohne Vorwarnung aus den Lautsprechern des Messeteams der Bundeswehr, die damit alle Aussteller Willkommen hießen und auf den bevorstehenden Messetag einstimmen wollten. Ich muss zugeben: Es ist ihnen gelungen! Anfangs war ich schon etwas verwirrt, doch als spätestens ab der Wiederholung des Refrains bei allen Ausstellern ein leichtes Zucken in den Mundwinkeln zu sehen war und dann auch noch alle leise mitsummten und mitwippten hat es auch mich gepackt und ich habe mich richtig auf den Messetag gefreut. So konnte jeder beschwingt den Stand für den großen Ansturm vorbereiten.

Unser Stand war bei den Besuchern total beliebt. Nicht nur weil viele noch gar nicht wussten, dass 2012 in Bamberg die Landesgartenschau stattfindet, oder weil sich viele gerne Informationen mitgenommen haben, da sie sich schon sicher sind uns im nächsten Jahr zu besuchen, sondern auch weil unser Messestand einfach aus der Reihe getanzt ist. Denn zwischen sonst nur aus dem TV bekannten Gemüsehobeln, Wunderputzlappen, den neuesten Hightech-Staubsauger-Modellen und Super-Dampfbügeleisen ist unser Stand mit unserem schönen Logo wirklich hervorgestochen.

So haben sich am Stand viele interessante Gespräche entwickelt, egal ob mit Gartenschau-Neulingen, erfahrenen Gartenschau-Gängern, Mitgliedern des Fördervereins der Bayreuther Landesgartenschau oder jungen und älteren Besuchern. Einige Anregungen konnte ich so mit nach Bamberg nehmen und bei vielen Messebesuchern sicherlich auch die Vorfreude auf die Bamberger Landesgartenschau wecken.

Nach all den Gesprächen am achtstündigen Messetag brummt einem schon etwas der Kopf. Aber spätestens wenn am nächsten Morgen pünktlich wieder der (bei mir jetzt leider zum Ohrwurm mutierte) Hit „Guten Morgen, Guten Morgen, Guten Morgen Sonnenschein“ durch die Lautsprecher dröhnt, beginnt wieder ein neuer Messetag voller Elan und Lust auf interessante Besuche.

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