Der ERBA-Park ist heute ein ganz normaler, frei zugänglicher Stadtpark — kein Ausstellungsgelände mehr. Einen Besuch muss man deshalb nicht groß planen. Ein paar Hinweise machen ihn aber bequemer.
01 Lage und Öffnung
Der Park liegt im Bamberger Westen, im Stadtteil Gaustadt an der Straße „An der Weberei“, auf einer Insel in der Regnitz. Von der Altstadt sind es rund 1,5 Kilometer. Als öffentlicher Stadtpark ist er ganzjährig und kostenlos zugänglich; feste Öffnungszeiten wie zur Landesgartenschau 2012 gibt es nicht mehr.
Das macht den Besuch unkompliziert: Es gibt keine Kasse, kein Drehkreuz und keine Saison. Der Park steht zu jeder Tages- und Jahreszeit offen, vom frühen Morgen bis in den Abend. Wer spontan vorbeikommt, braucht nichts weiter zu beachten — anders als 2012, als das Gelände nur als Ausstellung mit Eintritt zugänglich war.
02 Anreise
Zu Fuß und mit dem Rad ist der Park am schönsten zu erreichen: Durchgehende Uferwege führen entlang der Regnitz bis zur Insel, unter anderem über den Fünferlessteg. Mit dem öffentlichen Nahverkehr fährt man Richtung Gaustadt. Mit dem Auto steht ein Parkhaus an der Adresse „An der Weberei 5“ zur Verfügung; das Parken in den umliegenden Wohnstraßen ist teils nur mit Bewohnerausweis erlaubt. Gerade an schönen Tagen sind Rad oder zu Fuß deshalb oft die entspannteste Wahl.
03 Vor Ort: Wege, Einkehr und Regeln
Das Gelände ist weitgehend eben und über befestigte Wege erschlossen, sodass große Teile des Parks gut zugänglich sind. Für die Pause gibt es mehrere Einkehrmöglichkeiten: das Restaurant Saphir mit sri-lankischer Küche, das saisonale Café „Gärtnerhüttla“ bei den Kleingärten sowie das Café „Zeiten und Wunder“ nahe dem Sams-Spielplatz.
Für Hunde, Radfahren und ähnliche Themen gilt die Parkordnung der Stadt Bamberg; die aktuellen Regelungen stehen auf den Hinweistafeln vor Ort. Wie der Park im Inneren aufgebaut ist, zeigt die Seite zum Gelände & Plan.
Wer länger bleiben möchte, findet auf den weiten Wiesen genug Platz für eine Decke und eine Pause am Wasser. Bänke entlang der Uferwege laden zum Verweilen ein, und die Spiel- und Wasserbereiche machen den Park gerade für Familien zu einem unkomplizierten Ausflugsziel. Viel mitbringen muss man nicht — der Park ist auf den spontanen Besuch eingestellt.
04 Der Park durch die Jahreszeiten
Wann sich ein Besuch besonders lohnt, hängt davon ab, was man sucht. Im Frühling und Sommer zeigen sich die Staudenbeete von ihrer üppigsten Seite, und die Wasserspielbereiche sind dann bei Familien beliebt. Der Herbst taucht die Uferwege in ruhiges Licht, und selbst im Winter bleibt der Park ein lohnendes Ziel: Dann treten die klaren Linien der Wege und die Wasserläufe in den Vordergrund.
Weil der Park ganzjährig geöffnet ist, gibt es keine „falsche“ Zeit für einen Spaziergang. Für die Runde über die Insel sollte man ein bis zwei Stunden einplanen; wer die Uferwege und die Altstadt einbezieht, füllt damit leicht einen halben Tag.
05 Mit der Altstadt verbinden
Ein Besuch des ERBA-Parks lässt sich gut mit der Bamberger Innenstadt kombinieren. Entlang der Regnitz führen Wege von der Altstadt bis zur Insel. Wer mag, verbindet den Park mit einem Bummel durch die Gärtnerstadt und das historische Zentrum — so wird aus dem Parkbesuch leicht ein halber Tag in einer der grünsten Städte Bayerns.